© Julius Zimmermann
Olivia Rosendorfer wurde in Niederpöcking bei München geboren. Dort war sie langjähriges Ensemblemitglied der Tanzkompanien developedance und Wiesenthal Projektgruppe und trat unter anderem im Rahmen des Ballett Extra am Bayerischen Staatsballett auf.

Nach Hospitanzen am Volkstheater München studierte sie Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Prof. Barbara Ehnes und Prof. Kattrin Michel. 2017 absolvierte sie ein Auslandssemester an der internationalen Norwegian Theatre Academy in Fredrikstad (Norwegen). Seit ihrem Diplomabschluss im Juli 2018 arbeitet sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin.

Während des Studiums stattete sie zahlreiche Projekte aus. So führten sie die Projekte Sansibar oder der letzte Grund (Regie: Hannes Köpke), Ein Porträt des Künstlers als junger Mann (Regie: Hannes Köpke) und Steppenwolf (Regie: Julia Prechsl) an die Theaterakademie August Everding in München. Nach weiteren Arbeiten wie Shoot/Get Treasure/Repeat an der Alanus-Hochschule in Alfter und Es wird schöner am Kreativhaus e.V. in Berlin, entwarf sie im Rahmen des Theaterfestivals Dreck – ein Apparat (künstlerische Leitung: Stefanie Wenner) an den Uferstudios für zeitgenössischen Tanz in Berlin gemeinsam mit Lisa Schoppmann die Kostüme für die Netzwerk-Gruppe cobratheater.cobra. Für die zeitgenössische Uraufführung der Oper Il Farnace von J. F. X. Sterkel am Stadttheater Aschaffenburg (Regie: Franziska Angerer und Hannes Köpke) übernahm sie gemeinsam mit Laura Immler das Bühnen- und Kostümbild.

In Norwegen wurde sie Mitglied der internationalen Performancegruppe THIS ISLE und trat erstmals nicht nur als Ausstatterin, sondern auch als Performerin, in der gemeinsamen Arbeit Under The Weather auf. Auch in der theatralen Forschungsarbeit piece of silence von ihrem mitgegründeten Theater-Netzwerk fachbetrieb rita grechen im Oktogon der HfBK Dresden war ihre Arbeit als Ausstatterin, Performerin und Sängerin zu sehen.

In der Spielzeit 2018/19 ist sie am Stadttheater Regensburg für die Projekte Das Käthchen von Heilbronn und Die letzte Sau (beide unter der Regie von Julia Prechsl) als Kostümbildnerin engagiert.